Nr. 38/2011                                                                                   05.10.2011

 

Der Betreute Bewohner

 

Ein Blatt für die Bewohner des Hauses Sieker Landstr. 33

Unabhängiges Kampfblatt für Toleranz und Verständnis

 

Oktoberfest im Industriegebiet

Fleisch- und Wurstfabrik ‚Alkan’ veranstaltet im Industriegebiet Höltigbaum Oktoberfest Seite 2

 

Die Alten und die Jungen,

ein Gedicht von Theodor Fontane                    Seite 3

 

1.Rahlstedter Musiknacht                                 Seite 4

 

Veranstaltungen:

Ausflug am 24.10.                                               Seite 4

 

 

Spruch der Woche:

Wenn ich auch viel von der Musik erlernt habe und so gern ich auch die Romantik dem Musiker abgebe, muss ich doch behaupten, dass es nicht nur eine Musik der Töne, sondern auch eine Musik der Worte gibt.

George Bernard Shaw


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Oktoberfest im Industriegebiet

Fleisch- und Wurstfabrik Alkan veranstaltete im Industriegebiet Höltigbaum Oktoberfest.

 

Vergangene Woche war es wieder so weit. Am Donnerstag und Freitag veranstaltete die Firma Alkan wieder einmal ihr traditionelles Oktoberfest.

Es ist schon eine fester Brauch und in den Kalendern der Insider fest eingetragen, immer Ende September/Anfang Oktober feiert man bei Alkan das Oktoberfest. So auch dieses Jahr.

Dieses Jahr war es besonders schön. Petrus hatte es gut gemeint und jede Menge Sonne geschickt – man könnte sagen, was er im vergangenen Sommer versäumt hatte, vielleicht hat er sich auch etwas mit dem Kalender vertan, schließlich ist er nicht mehr der Jüngste, hat er in der letzten Woche nachgeholt.

Man hatte ein kleines Festzelt aufgestellt, einen Unterhalter mit einer Musikanlage reingesetzt und mit jeder Menge Tische und Bänke gefüllt.

Daneben gab es noch zwei Verkaufsstände, einer für Getränke, hauptsächlich Bier und einen für frisch gegrillte Schweinshaxen, Weißwurst, Regensburger Wurst und Sauerkraut.

Um es kurz zu machen, es hat fantastisch geschmeckt. Die Stimmung war ausgezeichnet, die Musik viel zu laut, aber das störte niemanden. Der Musikant war übrigens super. Er sang altbekannte, eingängige Schlager und sorgte so für Unterhaltung.

Jeder freute sich, einen Platz ergattert zu haben und ließ es sich schmecken.

So mancher der überwiegend älteren Herrschaften hatte auch schon das eine oder andere, große Bier getrunken. Aber irgendwie passte das in das kleine Festzelt.

Ankömmlingen wurde sofort Platz gemacht, man rückte zusammen und jeder passte auf, dass die etwas wackeligen Bänke nicht umfielen. Das eine oder andere Mal schwankten sie beängstigend, aber mit großem Hallo und Gelächter brachte man die widerspenstigen Dinger wieder unter Kontrolle...

Lustig wurde es auch, als der gut gelaunte Chef, ein stattlicher Mann, auftauchte. Alle möglichen Gäste drängten sich um ihn, lobten die Veranstaltung, wenn sie teilweise auch schon einige kleine Gleichgewichtstörungen und Sprachschwierigkeiten hatten...

Das machte der Stimmung aber keinen Abbruch...

Satt und zufrieden machten wir uns wieder auf den Heimweg. Es war ein schöner Ausflug.

 

 

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Die Alten und die Jungen

„Unverständlich sind uns dieJungen“

wird von den Alten beständig gesungen;

meinerseits möchte ich’s damit halten

„Unverständlich sind mir die Alten.“

Dieses Am-Ruder-bleiben-Wollen,

dieses Sich-Unentbehrlich-Vermeinen

samt ihrer „Augen stillem Weinen“,

als wär der Welt ein Weh getan –

ach, ich kann es nicht verstahn.

 

Ob unsere Jungen in ihrem Erdreisten

wirklich was Besseres

schaffen und leisten,

ob dem Parnass sie näher gekommen

oder bloß einen Maulwurfshügel erklommen,

ob sie mit anderen Neusittenverfechtern

die Menschheit bessern oder verschlechtern,

ob sie Frieden sä’n oder Sturm entfachen,

ob sie Himmel oder Hölle machen. –

Eins lässt sie stehen auf siegreichem Grunde:

Sie haben den Tag, sie haben die Stunde;

Der Mohr kann gehen, neu Spiel hebt an,

sie beherrschen die Szene,

sie sind dran.

Theodor Fontane (1819-1898)

Apotheker, Reporter, Dichter

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1.Rahlstedter Musiknacht

In Rahlstedt ist was los. – Das kann man laut sagen. Am 22.Oktober findet die „1.Rahlstedter Musiknacht“ statt. An den verschiedensten Örtlichkeiten, neudeutsch „Locations“ genannt, treten zwischen 18.00 und 00.00 Uhr die verschiedensten Musiker und Gruppen auf. Den Auftakt machen die legendären ‚Rattles’, die um 18.00 Uhr im Parkhaus in der Mecklenburger Straße loslegen werden.

Insgesamt werden 18 Gruppen spielen. Darunter so bekannte Künstler wie Gottfried Böttger, mit seinem ‚Gipsy Avantgarde Trio’. - Der Pianist Gottfried Böttger ist einem breiteren Publikum als der Pianist bei der NDR-Talkshow bekannt.

Der Knackpunkt ist sicher der Eintritt von 30.-euro, der aber für alle Veranstaltungen gilt. An sich ist es ja nicht viel, aber wenn man nicht so viel Geld hat ...

Ausflug am 24.Oktober

Der Ausflug am 24.Oktober wird in den Schmetterlingspark bei Friedrichsruh/Aumühle führen. Auch Rollstuhlfahrer können mitkommen, denn der bekannte rollstuhlgerechte Reisebus kommt wieder zum Einsatz.

Die Kosten für den Reisebus und das Begleitpersonal übernimmt Garant, so dass der Kostenanteil für jeden Teilnehmer nur 15,50 euro beträgt.

Verbindliche Anmeldungen müssen bis 18.10. beim ‚Betreuten Wohnen‘ eingehen.

 

Witz der Woche:

Eine ältere Dame kommt zum Pfarrer und fragt: „Können sie meinen Rauhaardackel beerdigen?“ – „Wo denken Sie hin, ich begrabe doch keinen Hund!“ – „Dann muss ich die 500 euro halt zum evangelischen Pfarrer tragen.“ – „Gnädige Frau, warum haben sie denn nicht gleich gesagt, dass der Hund katholisch war?“

Fiete der Dackel meint: „Der Mann hat recht...“

Aktualisiert ( Samstag, den 08. Oktober 2011 um 09:43 Uhr )