Nr. 41/2011                                                                        27.10.2011

Der Betreute Bewohner

Ein Blatt für die Bewohner des Hauses Sieker Landstr. 33

Unabhängiges Kampfblatt für Toleranz und Verständnis

 

Gelungener Ausflug

Ausflug zum Schmetterlingspark am Montag     Seite 2

Damals – Redensarten haben alte Wurzeln               Seite 3

Eine Begegnung der anderen Art                              Seite 3

Oktoberstimmung                                                      Seite 4

 

Veranstaltungen:

 

Spruch der Woche:

Die Menschen haben viele sonderbare Tugenden erfunden, aber die absonderlichste von allen ist die Bescheidenheit. Das Nichts glaubt dadurch zu etwas zu werden, dass es bekennt: Ich bin nichts

Friedrich Hebbel  

 


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Gelungener Ausflug

Ausflug zum Schmetterlingspark letzten Montag

Vergangenen Montag veranstaltete das „Das Betreute Wohnen“ einen Ausflug zum Schmetterlingspark bei Friedrichsruh/Aumühle im Sachsenwald. Der Garten der Schmetterlinge, wie die richtige Bezeichnung lautet, wurde vor 25 Jahren von der Fürstin Elisabeth von Bismark gegründet. Es handelt sich dabei um den ältesten Schmetterlingspark in Deutschland und an die 80.000 Besucher suchen den Park jedes Jahr auf.

Es war ein schöner Ausflug. Petrus meinte es gut und schickte Sonnenschein und Pjotr, der Fahrer des bekannten Busses, verirrte sich nicht, sondern fuhr seine Passagiere auf den kürzesten Weg nach Friedrichsruh.

Zahlreiche Bewohner wollten sich das Vergnügen nicht entgehen lassen. Wie man hörte waren auch alle begeistert.

Der Garten der Schmetterlinge ist eine weitläufige Parkanlage in dem unterschiedlichste Anlagen integriert wurden. Er liegt an einem kleinen See, als Schlossteich bekannt.

In diesem See liegt auch eine kleine Insel, „Insel der Besinnung“ genannt. Sie ist mit einem kleinen Deich mit dem Land verbunden und kann auch von den Besuchern aufgesucht werden.

Einige Bäume und Gehölze mit Parkbänken laden zum Verweilen ein.

In dem weitläufigen Parkgelände sind auch drei gläserne Häuser, in der Art von Gewächshäusern aufgestellt. Zwei größere, rechteckige und ein rundes Gebäude.

In dem runden Gebäude wächst Bambus von imponierender Größe. Stämme mit dem Durchmesser eines Abwasserrohrs sind keine Ausnahme. Wenn man sich daran erinnert, dass Bambus zu den Gräsern gehört...

In einem großen Haus sind die tropischen Schmetterlinge untergebracht. Durch dieses Haus gab es eine Führung Wie die Dame erklärte, hat die Zahl der Schmetterlinge schon deutlich abgenommen. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Prozess, denn die Lebensspanne der bunten Herrschaften, wie bei jedem anderen Lebewesen begrenzt. Hinzu kommt, dass die Zahl der Blüten in der tropischen Vegetation jahreszeitlich bedingt abgenommen hat und damit für die Falter als Futterquelle nicht mehr zur Verfügung steht.

Eine kleinere Gruppe der Falter ist davon noch nicht betroffen. Es geht um die Gruppe der Flatterwesen, die sich von Früchten ernähren.

Nichtsdestotrotz ist die Vielfalt, die Zahl der Farben und die Größenunterschiede der verschiedenen Falter überwältigend.

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Bei der Herkunft sind alle Kontinente vertreten. Es gibt tollen Falter und daneben auch so manch unscheinbarer Vertreter seiner Art.

Raupen sind allerdings nicht sehr häufig – eigentlich logisch, denn aus den Raupen entwickeln sich die Falter über die Zwischenstufe der Puppe.

Wie man auf Nachfrage erklärte, müssen die meisten Falter als Raupen oder Puppen importiert werden, weil eine Nachzucht verschiedener Arten in dem Rahmen des Gartens nicht möglich ist.

Der andere Glaskasten war den Fischen gewidmet. Die Auffälligsten Bewohner waren die japanischen „Koi“-Karpfen. Sie beeindruckten durch ihre Größe und die Muster ihrer Farben.

Außerdem waren noch andere Anlagen im Park verteilt. Da gibt es ein Kaninchengehege (Zwergkarnikel), eine Grauganswiese, ein Libellenteich, einen und einen Bienenschaukasten.

Den Pflanzen waren ein Azaleen- und Rhododendronweg, ein Rosengarten, ein Duftgarten und eine Blumenwiese gewidmet.

Leicht geschafft sammelten sich die Besucher im Cafè und wurden mit Kaffee und ausgezeichnetem Kuchen verwöhnt.

Ach ja, in dem Garten der Schmetterlinge, gibt es auch einen Talisman, denn zur Besatzung gehört auch ein Chämelon. Es hört auf den Namen „Hube“ stammt aus dem Jemen und wenn es sauer ist färbt es sich dunkel.

Gut gelaunt und gestärkt machte man sich auf den Heimweg.

 

 

 

 

Damals – Redensarten haben lange Wurzeln

Man glaubt es nicht, aber viele Redensarten haben eine lange Geschichte.

Jedem ist sicher der Begriff vom „Wolf im Schafspelz“ bekannt.

Zum ersten Mal verwendete der hl. Hilarius den Ausdruck in einem Brief an den römischen Kaiser Konstantinus im Jahr 350. Er hängte in seinem Brief noch einige Unfreundlichkeiten an, weil der Kaiser seiner Meinung nach die Glaubensfreiheit angetastet hatte.

Zu seinem Glück starb der Kaiser einige Tage, bevor ihn der Brief erreichte.

 

 

 

 

 

 

Eine Begegnung der anderen Art.

Zu einer Begegnung der anderen Art kam es vor einigen Tagen im Naturschutzgebiet. Die Rinder auf der Weide waren mit ihren Weidegründen wohl nicht mehr einverstanden und stellten sich hintereinander in einer Reihe, angeführt vom Stier, vor einer Zugangstür auf. Auf der anderen Seite der Tür standen zwei ratlose Spaziergänger.....

Die Rinder wollten wohl mal einen kleinen Ausflug machen…

 

 

 

 

 

Seite 4. Oktoberstimmung 

Ja, dieser Monat ist der Beste

Wie nah Glück und Verlust sich sind.

Altweiber feiern feine Feste

Sie weben Schleier in den Wind.

Die Farben zeigen fremde Pracht.

Und Wälder, Felder werden bunter.

Der Tag ist wie aus Glas gemacht.

Und müde Winde werden munter.

Ich mag es, wenn nach finstrer Nacht

die stillen Nebel sinken.

Ich mag es, wenn der Tag erwacht

mir weiße Wolken winden.

Ein Herbsttag kann viel Stürme stillen

und Stunden färben rot wie Blut.

Und Heftigkeit ergreift den Willen.

Gedanken gleichen kalter Glut.

Komm Wind, komm Regen, Dunkelheit.

Kommt werdet Wegbegleiter.

Macht diese kühle Herbstes Zeit

Durch eure Kräfte heiter. Angelika Donant

 

 

Witz der Woche:

Vater und Sohn sind in Chikago. Sie besuchen den höchsten Wolkenkratzer der Welt. In rasender Fahr geht es aufwärts. Da fragt der Sohn den Vater: „Papi, weiß denn der liebe Gott, dass wir kommen?“

Fiete der Dackel meint: „huuuiiiii........“

 

 

Vorschau: 

Mo, Di, Mi           Mietercafe                         15.00 Uhr im Gemeinschaftsraum

Donnerstag       Sport mit Svenja Brand     15.00 Uhr im Gemeinschaftsraum

Samstag            Mietertreffen mit Imbiss   15.00 Uhr im Gemeinschaftsraum